Automatisierte Übersetzung: Sander Gourmet erschließt internationale Märkte

Projektübersicht
Branche: Food-Service, Caterer, Gastronomie
Projektziel: Einführung einer skalierbaren Mehrsprachigkeit (Englisch, Polnisch) mit automatisierter Übersetzung aller relevanten Shop-Inhalte auf Basis tagesaktueller ERP-Daten sowie Erweiterung der kundenspezifischen Sortimentssteuerung
Zeitraum: XX
Technologien: Shopware 6, DeepL (KI-gestützte Übersetzung), ERP-Anbindung, automatisierter Import
Leistungen: Online-Shop, Replatforming, Multilingual

Die zentrale Herausaforderung
Ausgangslage:
Der Sander-Gourmet-Shop war ausschließlich in Deutsch verfügbar. Für den Kernmarkt DACH war das ausreichend, für den nächsten Wachstumsschritt nicht mehr. Neue Absatzmärkte, insbesondere im polnischen Raum und für internationale Geschäftskunden, waren ohne Mehrsprachigkeit strukturell verschlossen.
Herausforderung:
Der Shop arbeitet mit einem ERP-System, das täglich hunderte Produktänderungen einspielt: neue Artikel, geänderte Beschreibungen, aktualisierte Produktpässe. Eine manuelle Übersetzung war bei diesem Datenvolumen nicht umsetzbar – weder wirtschaftlich noch qualitativ. Gefordert war eine Lösung, die automatisch mitläuft, redaktionell korrigierbar bleibt und gleichzeitig die bestehende Sortimentslogik sinnvoll erweitert.

Fehlende Übersetzung =
kein internationales Wachstum
Auf die Verbindung kommt es an
Die entscheidende Herausforderung war nicht die Übersetzung selbst, sondern die Verbindung der richtigen Systeme im richtigen Moment.
- Shopware mit dem ERP verbunden: Jede Produktänderung aus dem ERP löst automatisch eine Aktualisierung in allen Sprachversionen aus. Produktdaten, Kategorien, Erlebniswelten und Produktpässe bleiben so in Echtzeit konsistent – ohne manuellen Eingriff.
- ERP-Import mit DeepL verknüpft: Die KI-gestützte Übersetzung greift direkt an den Datenereignissen an: Sobald ein Produkt angelegt oder aktualisiert wird, werden die relevanten Inhalte automatisch in Englisch und Polnisch übersetzt. Das verhindert Übersetzungslücken bei laufendem Betrieb.
- Sortimentssteuerung mit Login-Status verbunden: Abhängig vom Login und der Kundengruppe sieht jeder Nutzer ein für ihn passendes Sortiment. Bestehende Logiken wurden dabei erhalten und gezielt erweitert – kein Bruch im laufenden Betrieb.
Das Ergebnis:
Eine selbstaktualisierende, mehrsprachige Shop-Architektur, die mit jedem neuen Markt skaliert.

Eine mehrsprachige Shop-Architektur,
die sich selbst aktualisiert
Lösung & technische Umsetzung
Strategischer Ansatz:
Ziel war eine Lösung, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integriert, redaktionell nachjustierbar bleibt und klar zwischen verpflichtenden und optionalen Erweiterungen trennt.
Lösungs-Bausteine:
Systemintegration
KI-Übersetzung
Feature-Bausteine:
Multilingualität
Konfiguratoren
Kundenspezifische Sortimentssteuerung
Ergebnis & Impact
Messbare / strukturelle Effekte
- Erschließung neuer Absatzmärkte durch englische und polnische Sprachversion
- Zugang für ausländische Geschäftskunden ohne Sprachbarriere
- Verbesserte Artikelstruktur und Produktdatenpflege durch saubere ERP-Anbindung
- Einsetzbar als digitales Vertriebsmittel auf Messen und internationalen Events
- Skalierbare Grundlage für weitere Sprachen und Märkte
Qualitative Verbesserungen
- Mehrsprachigkeit geht über reine Übersetzung hinaus: Kunden sehen dank erweiterter Sortimentssteuerung ein individuell zugeschnittenes Produktangebot
- Höhere Relevanz des Shops für unterschiedliche Kundentypen - unabhängig von der Sprache
- Redaktionelle Kontrolle bleibt erhalten: Übersetzungen können jederzeit manuell korrigiert und nachjustiert werden
Fazit & Ausblick
Mit der neuen Mehrsprachigkeit hat Sander Gourmet eine technische Grundlage geschaffen, die weit über die ersten beiden Sprachversionen hinausreicht. Shopware, ERP und DeepL greifen nun automatisiert ineinander – Produktdaten bleiben in allen Sprachen aktuell, ohne zusätzlichen redaktionellen Aufwand.
Weitere Sprachen sind bereits geplant. Jede Erweiterung baut auf derselben Architektur auf – ohne erneuten Grundlagenaufwand. So wächst der Shop strukturiert mit den Märkten mit.



